Plakatkampagne zum Trinkwasser in Michelbach verunsichert Bürger unnötig

Plakatkampagne zum Trinkwasser in Michelbach verunsichert Bürger unnötig

Mit deutlicher Verwunderung nimmt die „CDU/FDP Gemeinsame Liste Michelbach“ die aktuell im Ort aufgehängten Plakate zum Thema Trinkwasser zur Kenntnis. Die gewählte Darstellung erweckt den Eindruck, als sei das Trinkwasser in Michelbach nicht sauber oder gesundheitlich bedenklich. Das sorgt unnötig für Verunsicherung.

Richtig ist: In der Vergangenheit gab es aufgrund erhöhter Nitratwerte über viele Jahre Diskussionen um das Michelbacher Trinkwasser. Die Werte lagen innerhalb der gesetzlichen Grenzwerte, dennoch war das Thema für viele Bürgerinnen und Bürger ein berechtigtes Anliegen. Die Arbeitsgemeinschaft Trinkwasser Michelbach hat dieses Thema mit großem Engagement begleitet und kontinuierlich Transparenz eingefordert.

Auf Initiative der in Michelbach lebenden Stadtverordneten Jelena Noe brachte die CDU/FDP-Fraktion am 30. August 2022 einen Antrag in die Stadtverordnetenversammlung ein. Ziel war eine unabhängige Untersuchung, um Klarheit über die tatsächliche Trinkwassersituation zu schaffen.

Nur wenige Tage später legte die Koalition aus Bündnis 90/Die Grünen, SPD und Klimaliste einen eigenen Antrag zur Prüfung einer alternativen Trinkwasserversorgung vor. Der CDU/FDP-Antrag wurde abgelehnt, unter anderem mit der Begründung, er schüre Ängste.

In der Stadtverordnetenversammlung am 30. September 2022 stellte Bürgermeisterin Nadine Bernshausen ausdrücklich fest, dass das Trinkwasser in Michelbach grundsätzlich trinkbar und gesundheitlich unbedenklich sei. Der Koalitionsantrag wurde beschlossen. In der Folge wurde die neue Trinkwasserleitung aus Richtung Wehrda umgesetzt. Heute ist die Trinkwasserversorgung in Michelbach nachweislich sicher.

Besonders irritierend ist in diesem Zusammenhang, dass Bürgermeisterin Nadine Bernshausen in ihrer Funktion zugleich Vorsitzende des Aufsichtsrats der Stadtwerke ist. Die Stadtwerke sind für die Wasserversorgung zuständig und tragen die Verantwortung für die Qualität des Trinkwassers.

Wenn nun aus diesem politischen Umfeld heraus mit Plakaten für „sauberes Trinkwasser“ geworben wird und dabei der Eindruck entsteht, die Versorgung sei bislang problematisch oder nicht verlässlich gewesen, wirft das Fragen auf. Wer die Verantwortung für die Wasserversorgung trägt, sollte Vertrauen stärken und nicht durch missverständliche Wahlwerbung Verunsicherung erzeugen.

Jelena Noe, Stadtverordnete und Spitzenkandidatin der CDU/FDP-Ortsbeiratsliste für Michelbach, erklärt:

„Die Verbesserung der Trinkwasserversorgung ist das Ergebnis eines langen Weges und des Engagements vieler Michelbacher Bürgerinnen und Bürger. Heute ist das Wasser nachweislich sicher. Gerade deshalb sollte dieses sensible Thema nicht für verkürzte Wahlkampfinszenierungen genutzt werden.“

Die CDU/FDP Gemeinsame Liste Michelbach stellt klar:

• Das Trinkwasser in Michelbach ist heute sicher und gesundheitlich unbedenklich.
• Die Verbesserung ist Ergebnis jahrelangen Engagements aus der Bürgerschaft.
• Verantwortung für die Wasserversorgung bedeutet, Vertrauen zu stärken.
• Trinkwasser ist kein Wahlkampfinstrument.
• Bürgerinnen und Bürger haben Anspruch auf sachliche Information statt Verunsicherung.

Unser Ziel bleibt eine dauerhaft sichere, verlässliche und stabile Trinkwasserversorgung für Michelbach. Auf Grundlage von Fakten. Mit Respekt vor dem Engagement der Menschen vor Ort.