Karneval in Marburg braucht Zukunftsperspektive - damit es nicht irgendwann zu spät ist

Karneval in Marburg braucht Zukunftsperspektive - damit es nicht irgendwann zu spät ist

Die FDP Marburg bedauert die erneut massiven Einschränkungen beim diesjährigen Rosenmontag in Marburg. Dass der traditionelle Umzug erneut nicht stattfinden kann und stattdessen wieder nur eine eingeschränkte Veranstaltung vor der Stadthalle möglich ist, ist ein herber Verlust für unsere Stadt und ihre lebendige Karnevalskultur. Die FDP Marburg spricht dem FMK und allen Beteiligten ihren ausdrücklichen Dank und ihre Anerkennung für das enorme Engagement aus. Trotz widriger Umstände setzen sie sich mit großem persönlichen Einsatz dafür ein, den Karneval in Marburg überhaupt noch möglich zu machen.

„Es kann nicht sein, dass engagierte Ehrenamtliche durch immer neue bürokratische und finanzielle Hürden an den Rand der Belastbarkeit gebracht werden“, erklärt Christoph Ditschler, FDP Marburg. „Karneval ist gelebte Tradition, Begegnung und Lebensfreude – und ein wichtiger Teil unserer Stadtkultur. Wir wünschen uns, dass Marburg hier mutiger wird und die Vereine aktiv unterstützt – auch bei der Organisation von Spenden und Fördermitteln. Wer den Karneval erhalten will, muss ihn auch politisch und organisatorisch absichern.“ 

Die FDP Marburg fordert die Stadt auf, gemeinsam mit den Vereinen ein tragfähiges und langfristiges Sicherheits- und Finanzierungskonzept zu entwickeln. Dabei sollten auch neue Wege der Unterstützung geprüft werden. Das Beispiel Fulda zeigt, dass durch gezieltes Einwerben von Spenden, Förderberatung und aktive städtische Hilfe große Veranstaltungen weiterhin möglich sind.

Michael Selinka, FDP Marburg, sagt: 

„Besonders besorgniserregend ist die Perspektive, dass der Rosenmontag in seiner jetzigen Form möglicherweise vor dem Aus steht. Ohne attraktive Veranstaltungen drohen langfristig sinkendes Engagement, weniger Nachwuchs und ein Verlust an kultureller Vielfalt. Wir setzen uns dafür ein, dass der Karneval in unserer Stadt eine Zukunft hat.“

Lisa Deißler, FDP Marburg, meint:

„Unser Ziel ist klar: Wir wollen den Karneval in Marburg retten – für Familien, Vereine und kommende Generationen. Jetzt ist die Zeit, gemeinsam Lösungen für das nächste Jahr zu finden, damit es nicht irgendwann zu spät ist.“

V.i.S.d.P.: Christoph Ditschler